Montag, 17.5. Gemütlich Ankommen ab 18:30 Beginn 19:00 Ende gegen 22:00
Biberstraße 10 / 3 bei Loomann läuten (U3 Stubentor)
Nachdem Michael den ersten Termin geleitet hat, möchte ich gern diesen zweiten Abend gestalten und freue mich auf alle, die Zeit und Lust haben teilzuhaben.
Was mich zu diesem Abend inspiriert hat ist ein Gedicht von Rilke, das ich unten an den Text gestellt habe weil ich es gern mit euch teilen möchte.
Thema: Was mich bewegt ° * “ °
Ja, ich will den Dingen die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt, aus dem Herzen kommt, und von dort in mein Leben.
Ja, ich will mich leiten lassen, von meinem Herzen und von der Schönheit die mich umgibt.
Dieser Abend im Rahmen unserer Aufstellungsgruppe soll uns den Raum zu dem eröffnen, was uns bewegt. Wir beginnen damit, die Bewegung in unseren Körper einzuladen, nehmen uns Zeit im Körper anzukommen, uns zu dehnen, uns den Körper ganz spüren zu lassen. Wir lassen uns von schöner Musik dabei begleiten und einhüllen …
Danach binden wir auch unsere Umgebung mit ein, lassen uns von dem berühren, was wir im Außen vorfinden. Ich werde Impulse geben um uns als Gruppe bei einem Thema anzukommen, in das wir uns dann im in einer Aufstellung vertiefen wollen.
Die Aufstellung kann somit der ganzen Gruppe dienen, denn wir haben unsere Energien gut verbunden und setzen den Fokus gemeinsam.
Wenn du kommen magst, oder Fragen hast melde dich bitte unter 0699 12 47 97 55 und tanja@nspire.net
Ich freu mich auf euch! Und ganz wie Michael das schon sagte… Ich wünsch euch eine vergnügliche Zeit in der Großaufstellung namens Leben!
Tanja
Was mich bewegt
von Rainer Maria Rilke
Man muss den Dingen
Die eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann;
alles ist austragen -
und dann
Gebären…
Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen
des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.
Er kommt doch!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
so sorglos still und weit …
Man muss Geduld haben,
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.

[...] Ganzheitliche Aufstellungsgruppe am 17.5. [...]